Anker PowerCore+ 20100 mit USB-C Anschluss

Mit 20.100 mAh soll das Powerbank-Monster ein MacBook, ein iPhone und ein iPad Air 2 mit nur einer Ladung voll laden können.

Anker genießt seit Jahren einen ausgezeichneten Ruf, nicht nur was Powerbanks betrifft. Seit über zwei Jahren tun zwei Anker 2. Gen. Astro3 12.800 mAh bei mir einen sehr guten Dienst. Wer einmal Ingress gespielt hat, weiß wie nötig eine Powerbank sein kann. Aufgrund der hohen Qualität bei Anker PowerBanks, auch in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit dieser, sollte es für mein MacBook 12″ die PowerCore+ 20100 USB-C werden.

Optik & Specs

Beim PowerCore+ 20100 setzt Anker auf legiertes mattes Aluminium, die Enden bestehen aus Kunststoff. Vom Gewicht habe ich 462 Gramm gemessen, Anker gibt auf der eigenen Webseite 356g an.

Die Powerbank hat eine Kapazität von 20.100 mAh und 72,36 Wattstunden. Damit kann der Akku im Flugzeug als Handgepäck laut IATA-Regeln mitgeführt werden. Im Koffer sollte der Akku keinesfalls transportiert werden, es kann sein, dass dieser aus dem Koffer entfernt wird!

Größentechnisch liegen 166x58x22mm zugrunde und für die Hosentasche damit etwas zu groß. PowerBanks mit dieser Kapazität allerdings sind für einen Taschentransport auch etwas zu groß.

Insgesamt hat er eine elektrische Spannung von 5V und eine Stromstärke von insgesamt 6A. Das bedeutet zwei Geräte können mit maximal 3 Ampere und 5 Volt versorgt werden.

Ein Taster mit einer integrierten Akkustandsanzeige befindet sich auf der Oberseite. Die 10 einzelnen Lichter zeigen nach dem Drücken an, wie viel Energie die PowerBank noch zur Verfügung hat und wie lange der Akku beim Eigenladen noch benötigt.

anker_pc_1Es kommt die Anker PowerIQ Technik zum Einsatz, damit wird das angeschlossene Gerät (iOS, Android) erkannt und die Ladegeschwindigkeit maximiert. Mit dem sogenannten VoltageBoost erkennt die PowerBank den Kabelwiderstand und passt die Spannung dahingehend an, dass die schnellstmögliche Ladung konstant gehalten wird. Die Spannungskurve ist damit geradlinig, egal welches Kabel verwendet wird.

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Leistung & Erfahrung

Aufladen lässt sich die Premium PowerBank selbst bei 5V und 3A am USB-C Anschluss. Ein USB zu USB-C Kabel wird dabei mitgeliefert. An gängigen USB Ladegeräten mit 2,4A musst du etwa 8 Stunden einkalkulieren, bis die PowerBank wieder aufgeladen ist. Ein Ladegerät mit 5V und 3A stand mir zum Testen nicht zur Verfügung.

Mein MacBook 12″ Retina 2016 hat der PowerCore+ problemlos am USB-C Anschluss geladen. Hierbei gilt zu beachten: Von USB-C zu USB-C muss der Taster auf der Oberseite gedrückt werden, bevor über USB-C geladen wird. Andernfalls wird der MacBook 12″ Akku dafür genutzt, die PowerBank zu laden.anker_pc_2

Bedenke: Eine Stromstärke von 6A steht allen Ports zur Verfügung. Schließt man drei Geräte gleichzeitig an, werden die sechs Ampere durch drei geteilt. Für ein Gerät stehen maximal 2,4 A am USB-Port bereit und maximal 3A am USB-C Port.

Während des Lade- und Entladevorgangs werden die die LEDs in die jeweilige Richtung animiert. Beim Aufladen der PowerBank mit den Uhrzeigersinn und beim Laden von Geräten gegen den Uhrzeigersinn. Das gab es auch schon bei meinen Anker 2. Gen. Astro3 12.800 mAh, allerdings nicht ganz so elegant.

Lieferumfang

Neben der PowerBank selbst kommt ein Reisebeutel, ein 60cm USB auf USB-C-Kabel, ein 90 cm USB-C auf USB-C Kabel, welches zum Laden des PowerCore+ gedacht ist. Wie üblich die Bedienungsanleitung in einer bekannten und umweltfreundlichen Anker-Verpackung.

anker_pc_3Messwerte:

  • Spannung im Leerlauf: 5,15 V
  • iPhone 6s: 0,98 A (Original Apple: 0,75 A)
  • iPad Air 2: 2,00 A (Original Apple: 1,90 A)
  • iPad mini 4: 2,27 A (Original Apple: 2,06 A)
  • MacBook 12″ Retina 2016: 2,28 A

Wie teste ich?

Mit dem PortaPow Premium USB + DC Power Monitor messe ich die Stromstärke und Spannung mit einer Genauigkeit von 0,0001 Ampere und Volt.

Anker PowerLine Kabel

Mir ist es schon unzählige Male passiert: Ein Kabel ist aus unerfindlichen Gründen immer dann defekt, wenn ich es brauche. Von Herstellern mitgelieferten Kabel sind nicht immer von höchster Qualität, der Preisdruck ist offenbar zu hoch. Alternativen mussten her und ich war lange auf der Suche nach strapazierfähigen Kabeln. Bei der Verwendung von USB zu Micro-USB haben mir Amazon Basic Kabel stets gute Dienste geleistet, bei den Lightning-Kabeln hingegen setze ich wieder auf Anker. In Tests haben die Anker PowerLine Kabel sogar ein Auto gezogen.

Im Video erwähnte ich bereits mit einem Drahtgeflecht ummantelte Kabel. Für starke Beanspruchung auf Reisen oder Outdoor genauso ungünstig, wie herkömmliche Kabel. Meinen Ansprüchen und Anforderungen hat bisher das Anker PowerLine Lightning Kabel genügt. Ständiges zusammenwickeln, drücken, ein- und ausstecken und Outdoornutzung hat bis dato keine Spuren hinterlassen und die Funktion ist tadellos gegeben.Kabel

Der Hersteller sagt: Mit verstärkten Belastungspunkten und einer Lebensdauer von mehr als 5.000 Biegungen ist das Anker PowerLine Kabel um vieles langlebiger als alle anderen Alternativen am Markt. Zudem lebenslange Garantie, meine Kaufentscheidung war gefallen und wurde bei beiden Kabeln noch nicht enttäuscht.

Die PowerLine Kabelserie gibt es auch für mein MacBook Retina, von USB-C auf USB-C oder USB 3.0 zu USB-C in der gleichen Beschaffenheit wie schon erwähnt. Die Kabel wirken auf den Bildern dünner, sind allerdings dicker und wirken von der stabiler als auf den Werbebildern.

USB-C Kabel bieten Geschwindigkeiten bis zu 5 Gbits, verwenden einen 56k Ohm Pull-Up Widerstand und kommen mit 18 Monaten Garantie, was übrigens auch für den PowerCore+ zählt.

Besonders gut gefällt mir die Lösung mit dem Klettband. Somit wird die Ordnung gehalten und für alle anderen Kabel habe ich mir kürzlich eine Rolle von Klettband für Kabel im Discounter gekauft.

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Die PowerCore+ 20100 USB-C und die USB-C Kabel wurden freundlicherweise von Anker zur Verfügung gestellt. Andere in diesem Beitrag und Video gezeigten Produkte wurden käuflich erworben. Die Unterstützung von Anker hat weder die Meinung, Messungen oder Tests beeinflusst.