Länger als geplant hat es gedauert, bis die Homematic IP Alarmsirene für den Aussenbereich auf dem Markt erhältlich war. Nach dem Marktstart habe ich mir eine solche gekauft und insgesamt habe ich zwei Aussensirenen im Einsatz. In der Hand sieht die Alarmsirene größer aus, als sie letztendlich am Haus erscheint. Geradezu klein im Vergleich zu dem, was andere Nachbarn so haben. Schätzungsweise ein Viertel kleiner, als der Durchschnitt. Aber das ist nur mein subjektiver Eindruck.

Erster Eindruck

Ins Auge sticht das riesige Solarpanel. Aktuell im Sommer fehlen mir dazu noch Erfahrungswerte. Übrigens bekommen beide Alarmsirenen identisch Sonnenlicht, Sommer wie Winter, wie meine seit zwei Jahren im Einsatz befindlichen Reolink Argus, welche ebenso mit Solarpanel aufgeladen werden. Dabei hatte ich nur letzten Winter einen minimalen Akkustand von 20%, musste jedoch nicht mit dem Ladegerät nachladen.

Daher erhoffe ich mir einfach, dass es sich mit der Aussensirene ebenso verhält. Initial habe ich die Sirene via Micro-USB-Port aufgeladen. Anschließend wie üblich in das Homematic IP System eingebunden. Neu und nervig fand ich, dass ich an allen Geräten, welche der Sicherheit zugeordnet waren, einmal die Systemtaste drücken musste. Ebenfalls die Schlüsselfernbedienung meiner Nachbarin, um die Ausrufezeichen in der App loszuwerden.

Homematic IP Smart Home Alarmsirene – außen, schreckt Einbrecher ab und warnt im Alarmfall mit lautem Signalton, 153208A0
  • Für den Betrieb ist der Homematic IP Access Point in Verbindung mit der kostenlosen App (gebührenfreier Cloud-Service), die Zentrale CCU2/CCU3 oder eine geeignete Partnerlösung notwendig
  • Leistungsstarke Alarmsirene für eine zuverlässige akustische und optische Signalisierung über zwei Piezo-Lautsprecher mit 100 dB sowie auffällige LED-Signalleuchten

Montage

Für die Monate liegt eine Schablone bei. Besser ist es noch, einmal mit der Alarmsirene vorher zu testen, ob es Vertiefungen wie z. B. eine Fuge gibt. Dort sollte vermieden werden, dass der Sabotagekontakt sitzt. Andernfalls könnte es sein, dass er nicht komplett gedrückt wird und somit eine Sabotage erkannt wird. Anschließend das hintere Teil anschrauben und Alarmsirene einrasten lassen.

Sollte sich jemand dran zu schaffen machen, löst der Sabotagekontakt aus und eine Alarmierung in der App ist die Folge.

Alarm ohne Strom & Internet

Übrigens erfolgt eine akustische und optische Alarmsignalisierung auch dann, wenn Internet oder Strom ausgefallen sind. Durch den Scharfschaltmodus Pro, wird Hüll- und Vollschutz nur dann aktiviert, wenn alle definierten Sensoren in entsprechendem Zustand sind. Bedeutet, alle Fenster und Türen müssen geschlossen sein, damit die Anlage scharf geschaltet werden kann. Somit kommunizieren die Geräte auch ohne Accesspoint, Internet oder Strom miteinander und lösen im Bedarfsfall den Alarm aus. Zwar erfolgt dann keine Pushmeldung, jedoch der akustische und optische Alarm, was ausreichen sollte.

Angebot
Homematic IP Smart Home Alarmsirene, akustische und optische Signalisierung, 153825A0
  • Für den Betrieb ist der Homematic IP Access Point in Verbindung mit der Homematic IP App (keine Folgekosten), die Zentrale CCU2/CCU3 oder eine geeignete Partnerlösung notwendig.
  • Akustische und optische Alarmsignalisierung über Piezo-Lautsprecher (90db @1m) und LEDs.

Die Funktionen

Aktuell zum Zeitpunkt meines Videos gibt es neun akustische Alarmsignale. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Meine Wahl viel auf den Sound 3, welcher sich folgendermaßen anhört.

Mit dem Messgerät habe ich einen Wert von 102,2 dB erzielt. Jedoch würde ich den Abstand von etwa einem Meter mit der Schrägdecke über und der Wand neben mir im Studio als wenig aussagekräftig beurteilen. Soll jetzt eher mal als Anhaltspunkt und Demonstration dienen.

Lichtsignale stehen vier zur Auswahl, meines ist die Nummer 3.

Dazu kann noch die Einschaltdauer von mindestens 3 bis zu 6 Minuten gewählt werden. Die akustische Bestätigung der Sirene für die Wechsel von Unscharf, Hüll- und Vollschutz kann man ein oder aus schalten. Mir persönlich reicht dazu meine Innensirene, welche an der Decke nahe der Haustür montiert ist. So kann akustisch auch ohne App wahrgenommen werden, wenn der Alarm deaktiviert ist. Finde ich in meinem Fall mit unmittelbaren Nachbarn angenehmer, als wenn ich Nachts nach Hause komme und die Aussensirene ein akustisches Signal von sich gibt.

Warum zwei Alarmsirenen für außen?

Abschließend noch die Frage, warum um alles in der Welt brauche ich zwei Aussensirenen? Überlegt hatte ich, ob wirklich eine davon reicht. Jedoch wohnen zum Garten gegenüber andere Nachbarn, als zum Eingangsbereich. Für mich persönlich war es wichtig, im Falle eines Falles und meiner Abwesenheit, dass definitiv beide Nachbarn eine unmissverständliche Alarmalarmierung erhalten und reagieren können. Gerne hätte ich mich auf den Push verlassen, welcher jedoch im Ausland und in Hotelnetzwerken mal mehr und mal weniger gut funktioniert hat. Zu Hause übrigens problemlos.

Dennoch scheint es in unserer Gegend sich wohl zu lohnen, Einbrüche zu verüben. Wie ich schon in einem anderen Video sagte: Beim Nachbarn gegenüber und schräg gegenüber wurde bereits eingebrochen. In beiden Fällen erst danach gehandelt und es gab keine präventive Vorsorge. Erschreckend war, dass der eine Einbruch am Vormittag stattfand, während ich in Sichtweite von 10 Metern in meinem Büro saß und es nicht mitbekommen habe.

Mir persönlich ist es das Geld wert, denn im Nachhinein ist man immer klüger. Daher zwei Aussensirenen und zwei Innensirenen. Die Rauchmelder habe ich vom Alarm ausgenommen, um die Batterien zu schonen.