Die neue Synology DiskStation DS918+ mit Arbeitsspeicher aufrüsten. Beim DS918+ RAM Upgrade stehen verschiedene Optionen zur Wahl und Synology sagt offiziell, 8 GB sind maximal möglich. Selbst verkauft Synology ebenfalls den Arbeitsspeicher, welcher jedoch deutlich preisintensiver ist als Drittanbieter. Analog zu den Aussagen gelten diese auch für die DS218+ und DS718+.

Bei der DS218+ ist ein Öffnen des Gehäuses notwendig, wie ich hier bei der DS216+II beschrieben habe. Die DS718+ lässt sich ohne weiteres ebenso aufrüsten, dabei muss das bereits verbaute RAM-Modul getauscht werden.

DS918+ RAM, wie groß soll er sein?

Ohne den Virtual Machine Manager und mit nur wenig MailPlus Server Konten reichen die 4 GB vermutlich locker aus. Dass DSM flüssig läuft und sämtliche Pakete ebenfalls, sollte vorausgesetzt werden können. Wenn die DS918+ doch an die Grenze kommt, können offiziell weitere 4 GB nachgerüstet werden. Gesamt hat das System dann 8 GB zur Verfügung. Für ein NAS mit geringen RAM-Anforderungen von System und Software reicht das allemal.

Folgender Crucial Arbeitsspeicher mit 4 GB ist kompatibel = 8 GB Gesamtspeicher

Erst wenn tatsächlich eine virtuelle Maschine oder einige Docker Images laufen, DSM virtualisiert werden soll, kann mehr als 8 GB RAM sinnvoll sein. Wer diesen Anwendungsfall hat, kann über 12 GB RAM nachdenken. Hier werden einfach zusätzliche 8 GB in das freie Modul gesteckt.

Mit diesem RAM-Modul werden 12 GB erreicht:

Sollen es 16 GB RAM sein,

so sind die folgenden RAM Bausteine kompatibel und wurden von mir persönlich in der DS918+ getestet. Hierbei muss das original Synology Modul entfernt werden. Da kommt man problemlos ran, es ist kein Werkzeug notwendig.

Angebot

Original Synology RAM

Wer den original RAM von Synology einbauen möchte, hier ist das richtige Modul. Dann sind es in der Summe 8 GB RAM.

Garantie

Wie sieht es mit Gewährleistung oder Garantie aus? Offiziell sagt Synology, nur mit original Synology RAM kann geprüft werden, ob ein Fehler im Gewährleistungsfall an der Hardware oder dem Benutzer liegt. Es spricht jedoch nichts dagegen für eine solche Prüfung den original Arbeitsspeicher wieder zu installieren und die anderer Hersteller zu entfernen. So kann auch selbst zunächst geprüft werden, ob ein Defekt unter Umständen am RAM liegt. Übrigens konnte ich nicht feststellen, dass die DiskStation Informationen in nichtflüchtigen Speicher hinterlegt, welcher RAM Baustein jemals verbaut wurde.

An dieser Stelle lasse ich gesetzlich geregelte Gewährleistung einmal aussen vor. Denn mir ist es selbst passiert, dass ein Hersteller während der Gewährleistung unsachgemäßen Gebrauch assistiert hatte. Meine Wahl war ein Rechtsstreit oder die Nutzung mit Klebeband, was in dem Fall okay und ärgerlich war. Denn für mich war es genauso wenig nachweisbar wie für den Hersteller.

Wie viel RAM? Mein Tipp!

Zuletzt noch meine Empfehlung für die DS918+ und der Größe des Arbeitsspeichers: Wenn die 30€ keine zu große Lücke im Porte­mon­naie hinterlassen, installiert ein zusätzliches 8 GB Modul. Für den Großteil, der sich für die DS918+ und intensive Nutzung dieser entscheidet, sollte das ausreichend sein. Für den seltenen Sonderfall einer virtuellen Maschine mit Hintergrunddiensten, können 16 GB installiert werden. Da ich selbst jedoch mit einer Windows 10 Maschine unzufrieden bin auf der DiskStation, reize ich meine 16 GB niemals aus.